FDP kritisiert Inszenierung
Pressemitteilung 01/2024 vom 11. Juli 2024
Am vergangenen Dienstag, den 09.07.2024, hat sich der Gemeinderat von Schkopau neu konstituiert und sowohl einen Vorsitzenden als auch zwei Stellvertreter gewählt. Die Nicht-Wahl von Herrn Michael Schneller (AfD) in sämtlichen Wahlgängen hat die Alternative für Deutschland in einer Pressemitteilung als „zutiefst undemokratisch“ bezeichnet (Quelle: https://schkopau-afd.de/).
Dem entgegnet Gemeinderat Niklas Oliver Steinhoff (FDP) mit Unverständnis. „Einerseits gibt es in einer Demokratie keinen Anspruch darauf, gewählt zu werden. Andererseits hat doch die Alternative für Deutschland selbst andere Kandidaten nominiert.“ So schlug Frau Sarah Starke-Schneller (AfD) bei der Wahl des zweiten Stellvertreters Herrn Udo Arno Schmidt (PRO Döllnitz) vor. Dieser hatte jedoch seine Bereitschaft zur Kandidatur zurückgezogen.
„Das Vertrauen in den eigenen Kandidaten war offensichtlich nicht groß, was angesichts der fehlenden kommunalpolitischen Erfahrung auch nicht verwundert.“ Die spätere Darstellung der AfD kritisiert Steinhoff scharf. „Monatelang hat der Fraktionsvorsitzende in Paraguay mit Abwesenheit geglänzt. Insgesamt war die Fraktion faktisch sprachlos und ließ zu sämtlichen Themen eigene Wortbeiträge vermissen. Nun durch eigenes taktieren ein undemokratisches Ergebnis konstruieren zu wollen, verfehlt den Anspruch, im Rat fair miteinander umzugehen.“
Stattdessen setzt Steinhoff auf die inhaltliche Auseinandersetzung. „Es gibt genügend Herausforderungen, die vom Gemeinderat und der Verwaltung konstruktive Lösungen verlangen. Der anstehende Haushalt 2025 ist angesichts des Investitionsstau eine spannende Kiste. Da bringt uns diese Polemik keinen Schritt weiter“.
Niklas Oliver Steinhoff (FDP) ist mit 23 Jahren das jüngste Mitglied im Gemeinderat von Schkopau.